Projekt Sinnkörper Sinnkörper

Navigation

Presse

 

 

15.08.2009 Onlinepresse

Kunst- und Hilfsprojekt in Einem: "Sinnkoerper" geht neue Wege im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit

Düsseldorf- In seinen Arbeiten verfolgt er den scheinbar utopischen Gedanken an eine bessere Welt und nimmt als Künstler Stellung zu wichtigen Fragen der heutigen Zeit. Er bewegt Menschen zum Träumen. Doch ab sofort will sich Marcus Günther auch aktiv einmischen. Der in Düsseldorf lebende Künstler hat mit dem Sinnkoerper Projekt eine gemeinnützige Initiative ins Leben gerufen, die über mehrere Kunst- und Hilfsprojekte eine Plattform für Kommunikation und Intergration schaffen will, um den Traum von einer gerechteren Welt zu verwirklichen.

"Es gilt, daran zu arbeiten, dem Streben nach Freiheit aller Menschen eine Stimme zu geben, um die Bewusstlosigkeit der Gesellschaft zu durchbrechen, damit nicht nur der nächste Morgen die Chance bekommt zu existieren", erklärt Marcus Günther. Er möchte als Mensch und Künstler das künstlerische und soziale Bewusstsein schärfen und dazu aufrufen, sich an dem Sinnkoerper Projekt zu beteiligen. Unter gesellschaftlicher Beteiligung hat sich die Initiative zum Ziel gesetzt, die unterschiedlichsten Kunstprojekte umzusetzen, um die Unterstützung von Hilfsorganisationen im Kampf gegen Armut und Ungerechtigkeit zu fördern.

Dabei bedient sich das Sinnkoerper Projekt vor allem dem Internet, um gezielt Sponsoren, Künstler und Interessenten anzusprechen, die sich durch ihr Engagement für die Realisierung der einzelnen Kunst- und Hilfsprojekte einsetzen wollen.

"Wir wollen das Wirkungsfeld der Kunst wieder auf alle menschlichen Tätigkeitsbereiche wie Gesellschaft, Kultur, Politik und Ökologie ausdehnen und durch das Zusammenfließen sowie -wirken verschiedener Kunstgattungen ein Gesamtkunstwerk entstehen lassen", erläutert Marcus Günther. Er hofft auf eine einzigartige Symbiose zwischen den einzelnen Mitstreitern und der interessierten Öffentlichkeit.

Am Sinnkoerper Projekt kann übrigens grundsätzlich jeder Künstler oder Nichtkünstler - seien es Einzelpersonen oder Gruppen - teilnehmen. Ausschlaggebende Aufnahmekriterien sind technische und inhaltliche Qualität und Kreativität. In Kooperation mit Museen, Städten und Gemeinden sowie der Industrie will die Initiative außerdem gezielt Ausstellungsmöglichkeiten schaffen, um die von ihren Mitstreitern eingebrachten Kunstprojekte und -arbeiten einer breiten Öffentlichkeit präsentieren zu können.

 

 

14.12.2010 Jenapolis

Lobeda soll schöner werden: Vorschlag zum Kunstwettbewerb von Marcus Günther

Düsseldorf/Jena, Der Düsseldorfer Künstler Marcus Günther, der einem Jenaer Publikum bereits bekannt ist, beteiligte sich wie 40 andere Personen oder Firmen am Tdeenwettbewerb "Kunst an der Autobahn". Sein Konzept Sinnkoerper Neulobeda soll an dieser Stelle vorgestellt werden. Marcus Günther schreibt dazu:

"Die Sinnkoerper-Skulptur soll an eine Mitose erinnern und besteht aus einem doppelwandigen, aufblasbaren, weißen spezial PVC. Die Farbe Weiß steht für das Neue. Das Objekte soll eine Größe von ca.15 Metern haben. Im Hohlraum des Objektes sollen geräuscharme Motoren zur Luftbefüllung und ein Be-und Entlüftungssystem untergebracht werden. Die Energieversorgung wird hier durch die im Tunnel entstehende Abluft, sowie durch Sonnenkollektoren gewährleistet sein. Der Sinnkoerper soll an der vorgegebenen Stelle positioniert werden und ist dort durch einen Innenliegenden, nicht sichtbaren Betonsockel gesichert. Durch die große Fläche der Skulptur ist der Sinnkoerper bei Sturm in langsamer, aber stetiger Bewegung, was den Eindruck von einem Eigenleben unterstreicht. Durch einen unterirdischen Eingang wird die Raumskulptur auch von Innen erfahrbar gemacht, um hier dem Besucher in Form von Filmprojektionen der Geschichte der Stadt Jena zu begegnen. Der Innenbereich ist in einzigartiger Weise auch als eine temporäre Kunsthalle zu nutzen, wo der Besucher den sog. Neuen Medien der zeitgenössischen Kunst begegnen kann. In der Mitte des Innenraums soll ein zweiter ca.  4 x 4 m großer begehbarer Sinnkoerper stehen, der durch eine kleine Öffnung erlebbar gemacht werden soll. Der Besucher betritt das Kunstwerk und erlebt somit den Sinn (Ursprung) seiner eigenen Existenz. Die Bewusstmachung das Leben und Welt des einzelnen Menschen als „Kunstwerk“ zu sehen ist, soll die Aufgabe dieser zweiten Sinnkoerper-Skulptur sein.
In der Dunkelheit soll der Sinnkoerper durch langsam wechselnde Projektionen, die Attraktionen der Stadt Jena hervorheben. Der Sinnkoerper wird durch seinen Raum schaffenden Charakter definiert. In der Dualität von Raum und Hülle wird eine Grenze zwischen außen und innen geschaffen. Durch diese Grenze oder Hülle entsteht ein Raum zum inne halten.
Die Sinnkoerper-Skulptur wird durch seine Gestalt den Besucher zum Nachdenken bewegen und stellt in seinem historischen und gegenwärtigen Kontext eine neue Betrachtung dar. Das erleben der Skulptur wird hier als das erleben im gestalteten Raum verstanden. Ein Wahrnehmen mit Perspektivwechsel, Veränderung und neuen Eindrücken. Auch geht es in der Idee um die Möglichkeit die Skulptur und ihre Umgebung zu erleben, zu begreifen und zu erfassen, in Kommunikation zu treten.
Dieses Symbol der Erneuerung wird durch seine Form und Farbe von weitem aus sichtbar sein und wird somit eine weitere Attraktion der Stadt Jena werden.

Im Oktober ist hierzu eine kleine Editionen von 28 Drucken entstanden, die käuflich erworben werden können.

Der Düsseldorfer unterstützt durch sein Sinnkoerper Projekt gemeinnützige Vereine, sowie Kunst- und Hilfsprojekte